Bundesrat genehmigt Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes auf 6 Monate
BERLIN – Nun ist es offiziell. Die Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes von 9 auf 6 Monate wurde heute vom Bundesrat genehmigt. Einberufene, die ihren Dienst zum 1. Juni 2010 antreten, können ihren Dienst nach Bedarf um 3 Monate verlängern, um wieder auf die alte Dienstzeit zu kommen. Das dieser Fall jedoch eintreten wird, ist sehr unwahrscheinlich bzw. wird ein nur sehr geringer Anteil eine Verlängerung in Betracht ziehen. Viele zukünftige Wehrdienst
Durch die Verkürzung der Dienstzeit sollen vor allem in der Bundeswehr Milliarden von Steuergeldern eingespart werden. Karl-Theodor zu Guttenberg sieht dies als erforderlich an und dies könnte auch der erste Schritt zu einer großen Reform sein. Die Verkürzung der Dienstzeit sorgt jedoch bei den Zivildienststellen und bei der Bundeswehr für Unmut. Vor allem was die Zivildienststellen angeht. Viele Menschen glauben, dass der soziale Sektor dadurch erheblich leidern wird. Ob dies der Fall ist, müsste hinreichend untersucht werden.
Die zukünftigen Zivildienstleistenden bzw. Wehrdienstleistenden freuen sich zum größten Teil über die Verkürzung, da die meisten ohnehin weiter studieren wollen und sich durch diese Pflicht gehindert fühlen. Wie denken Sie darüber?
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