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1. Juli 2010
Panorama Thema abonnieren

TV-Moderator Jörg Kachelmann bleibt in Untersuchungshaft

Jörg KachelmannWeil er seine Ex-Freundin mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben soll, sitzt der TV-Moderator und Wetter-Experte seit 3 Monaten in Untersuchungshaft. Den Antrag auf Aufhebung des Hafbefehls seines Anwalts lehnte das Landgericht Mannheim ab mit der Begründung, dass ein erhöhtes Fluchtrisiko bestehe.

Das Gericht befand die Aussagen seiner Ex-Freundin als plausibel und seine eher als unglaubwürdig. Sollte der 51-jährige Kachelmann den Prozess verlieren, so könnte er für 5 Jahre hinter Gitter gelangen. Das Verfahren erinnert an den Fall vom Hollywood-Star Charlie Sheen und seiner Ex-Frau Brooke Mueller. Auch er habe seine Frau mit einem Messer bedroht und es schien sehr schlecht für ihn auszusehen. Als seine Ex-Frau dann die Anklage fallen ließ, kam er Schauspieler doch noch glimpflich davon.

Ob dies bei Jörg Kachelmann ebenfalls der Fall sein wird ist eher unwahrscheinlich. Nach der heutigen Sachlage sieht es für den Wetter-Experten sehr schlecht aus. Seine Fans stehen dennoch hinter ihm. Nichtsdestotrotz muss bei den Verhandlungen endlich die Wahrheit ans Licht kommen. Hat Jörg Kachelmann seine Ex-Frau mit dem Messer bedroht und anschließend vergewaltigt? Oder will seine Ex-Frau ihm nur einen auswischen und lügt? Was denken Sie?

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3 Kommentare

  1. DetlevT schrieb:

    Da fällt mir nur ein Wort ein: Rashomon.
    Jörg K. hat aber wohl keine Chance mehr. Es hätte ja genügt, dass das LG Mannheim in der Pressemitteilung angibt, dass es sowohl den dringenden Tatverdacht als auch die Fluchtgefahr weiterhin für gegeben hält. Stattdessen legt es sich jetzt schon fest, dass es dem möglichen Opfer glauben wird und K. nicht. Wofür braucht es da eigentlich noch eine Hauptverhandlung? Mich erinnert die ganze Geschichte sehr an das Buch "Unrecht im Namen des Volkes" von Sabine Rückert. Die Angeklagten waren unschuldig und wanderten dennoch für Jahre hinter Gitter, weil das "Opfer" sehr überzeugend war. Natürlich kann K. die Tat wirklich begangen haben, das schließe ich gar nicht aus, aber überzeugt bin ich davon nicht.

    Donnerstag, 1. Juli 2010 um 14:37 | Permalink

  2. alberich schrieb:

    Die Sache stinkt zum Himmel.
    Wenn Hr. Kachelmann seine Freundin, die er nur einmal im Monat besuchte (also nix Lebensgefährtin), tatsächlich vergewaltigt haben sollte, warum dauert es dann so lange bis es zur Anklage kommt?
    Worauf wartet der Staatsanwalt seit März?
    Und wenn lt. Freundin die Vergewaltung eine Folge des Streites war, weil sie ihm Untreue und Liebschaften mit anderen Frauen vorgeworfen hat, dann glaub ich das bestimmt nicht.
    So reagiert kein Mann. Warum sollte er sie vergewaltigen?
    In so einer Situation fällt kein Mann über die eifersüchtige Streiterin her, sondern sagt "Tschüß" und geht zur nächsten Freundin.

    Donnerstag, 1. Juli 2010 um 17:40 | Permalink

  3. Ja, das stimmt auch wieder. Otto Normalverbraucher wäre wahrscheinlich schon längst verurteilt worden. Vorstellen kann ich es mir auch nicht, dass er seine Ex-Freundin vergewaltigt haben soll, aber es passieren so viele seltsame und schlimme Dinge auf der Welt, dass es nicht ausgeschlossen wäre. Welchen Grund hätte denn seine Ex-Freundin solch lange Gerichtsverhandlungen zu führen? Nur um ihn für irgendwas was auszuwischen? Andererseits kann sie jetzt vielleicht auch garnicht anders. Vielleicht wollte sie ihm ja Schaden zufügen, aber kann jetzt nicht mehr die Wahrheit sagen, da sie sich sonst strafbar machen würde.

    Man weiß es nicht und wir werden die Wahrheit wohl nie erfahren. Man muss schon an Ort und Stelle gewesen sein müssen, um zu wissen was die Wahrheit ist. Alternative wäre sonst ein Lügendetektor-Test, aber das ist ja hierzulande nicht erlaubt…

    Dienstag, 6. Juli 2010 um 02:28 | Permalink


Ein Trackback/Pingback

  1. [...] der kommenden Woche mindestens einmal wöchentlich in der von ihr so “geliebten” Bild über den Fall Kachelmann berichten. Warum sie das tut erklärt sie fast schon scheinheilig anmutend in einem Bericht in der [...]

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