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4. Juli 2010
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Drogenschmuggel: Fahnder entdecken Klein-U-Boot

Drogenschmuggel: Fahnder entdecken Klein-U-BootIn einer schwer zugänglichen Zone, im Grenzgebiet von Ecuador und Kolumbien, entdeckten Drogenfahnder ein verlassenes Klein-U-Boot, das von Drogendealern zum Drogenschmuggel eingesetzt wurde.

Während einer Überwachungsaktion, die durch die Marine und die ecuadorianische Polizei durchgeführt wurde, stieβen die Fahnder bei einer Patrouille in der Küstenprovinz Esmeraldas, im Nordwesten des Landes, auf das Unterwasserfahrzeug.

Laut Aussagen aus der Militärführung war das U-Boot verlassen und im Inneren ausgeräumt. In der Nähe des Ankerplatzes entdeckten die Einheiten überdies zwei leerstehende Baracken, die ein Fassungsvermögen von 50 Personen hatten. Zu Verhaftungen kam es keinen, da die Gegend völlig verlassen war.

Das 30 m lange und 2,70 m hohe U-Boot (Foto) wurde laut Einschätzungen des Militärs für illegalen Drogenschmuggel ins Ausland verwendet. Es war mit einem Periskop und hochwertigen Kommunikationsapparaturen ausgerüstet.

Erst im vergangenen Mai entdeckten die Spezialeinheiten ein ähnliches Gefährt, das jedoch in Eigenarbeit aus Fieberglas hergestellt wurde, dennoch über eine Kapazität verfügte, bis zu 4 Tonnen Drogen zu schmuggeln. Das selbstgebaute Klein-U-Boot war 15 m lang und 2 m breit.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Drogen mit den U-Booten bis nach Mexiko und die USA geschmuggelt wurden.

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